Wirtschaftlicher Schaden durch Burnout

VonLiveira

Wirtschaftlicher Schaden durch Burnout

Kaum ein Thema, das so stark diskutiert wird wie die Frage der Gesundheit: Was ist das überhaupt: Gesund sein oder gesund leben? In diesem Umfeld recherchieren wir laufend – in erster Linie in den Betrieben, bei Mitarbeitern, In Verbänden, Kammern und anderen Institutionen.

So haben wir die Augen und Ohren am Markt. Und der bedeutet für uns: Das „gesunde Unternehmen“.

Neben den gravierenden persönlichen Auswirkungen schlägt ein Burnout auch und gerade im Unternehmen voll durch, wenn es um die reinen Zahlen und Bewertungen geht. Viele nennen es einen „wirtschaftlichen Schaden“ – wir gehen einen Schritt weiter und sehen die Lösung in der Prävention. Denn wir kennen die Folgen für den Betrieb. Und wenn der den KMU angehört, sind die Auswirkungen nicht selten fatal:

  • Die individuelle Arbeitsleistung lässt nach.
  • Die Fehler- und Ausschussquote steigt
  • Die Kollegen werden zusätzlich belastet

Beispielrechnung:

  • Personalkosten Führungskraft: 80.000 Euro
  • Produktivitäts-Faktor: 3
  • Erwirtschafteter Umsatz: 240.000 Euro

Laut einer DAK-Studie liegt die Quote der Krankschreibungen aufgrund psychischer Ausfälle bei rund 7,5 bis 8 Prozent, in Einzelfällen und bei Führungskräften höher. Nun kommt dazu, dass sich viele Betroffene aus Scham oder Angst an den Arbeitsplatz quälen, dort aber nicht ihr ganzes Leistungs-Potenzial abrufen können. Studien zufolge fließen in diesen Fällen 10 bis 15 Prozent Mehrkosten in die Gesamtbetrachtung ein. Kommen dann noch Schäden durch höhere Ausschussquoten dazu oder die Kosten für Fehlerbehebung, reden wir von weiteren 15 Prozent Belastung für den Betrieb. Und nicht zuletzt ist es die Tatsache, dass die Kollegen Überstunden leisten oder zusätzliche Arbeiten übernehmen müssen, die dann wiederum zu einer Mehrbelastung und Ausfällen führen.

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